Die Schattenseite von freien kostenlosen Email Accounts gmx.de / web.de / yahoo.de

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3. Juni 2012 von Jule

Langsam wird es amtlich:

Schon seit Anbeginn des Internets gab es freie und kostenlose Anbieter für email-accounts (sog. Online-Postfächer). Die kostenpflichtigen Anbieter wurden lange Zeit nur belächelt.

Doch wie das nun mal so ist, mit kostenlosen Angeboten: „Einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul“.

Immer wieder wurden solche Free-Anbieter von heute auf morgen geschlossen oder aber sie haben ihre Angebote derart drastisch reduziert, dass es keinen Sinn mehr machte, dort weiterhin ein Postfach zu unterhalten.

Folge:
man musste (wieder mal) mit allen Adressen (sofern noch verfügbar) „umziehen“. Ärgerlich ohne Ende und heutzutage einfach wirklich nicht mehr nötig, wenn man für 0,19 € /mtl. eine eigene Domain anmieten kann, wo man selbstverständlich sein eigenes (niemals kündbares) Postfach a là ich@meine-domain.de hat. Für Firmenkunden ein „No-Go“, wenn man beispielsweise tatsächlich eine Domain-Adresse gehostet hat (www.meine-domain.de) aber dennoch eine email-Adresse a là mein-name@web.de. Vor allem dann, wenn diese email-Adresse plötzlich nicht mehr verfügbar ist. Unerquicklich zudem, wenn man alle paar Monate seine Visitenkarten / Briefpapier / Kontaktdaten ändern und seinen Kunden mitteilen muss. Hierbei wird leider zu oft der ein oder andere Kontakt völlig übersehen.

Ein ähnliches Problem hat man natürlich ebenfalls, wenn man von seinem bisherigen kostenpflichtigen Internetanbieter (T-Online, Arcor, Vodafone, Alice, etc) auf einen anderen wechselt.  Die zur Verügung gestellte email-Adresse ist dann pfutsch!

Aktuell sieht man SPAMSCHUTZ als Einnahmequelle?

Ganz aktuell werden Mails verstärkt von einigen Freemail-Anbietern geblockt.
Kunden von Online-Shops aber auch von Foren bekommen keine Bestellbestätigung mehr oder Lizenzkeys erreichen den Empfänger nicht.
Aber auch Registrierungen werden nicht bestätigt, weil GMX, WEB.DE, YAHOO.DE und Co. die Mails einfach komplett blocken.

Wer diese Anbieter verwendet, sollte sich also über die Situation im klaren sein, dass er Informationen verliert oder nicht erhält.
Informationen findet man zum Beispiel auf den Postmasterseiten von GMX: http://postmaster.gmx.de/

Man erhält im Falle des Blockens z.Bsp. die folgende Nachricht:
…host mx1.gmx.net[213.165.64.102] refused to talk to me:
421-4.3.2 {mx065} Too many bad recipients. Are you an address harvester?
Try again in 1 hour(s) 44 minute(s)  421 4.3.2 and see( http://portal.gmx.net/serverrules http://portal.gmx.net/serverrules )

Reagieren können und werden Anbieter darauf aber nicht!!

Es besteht zwar die Möglichkeit der Certified Senders AllianceCertified Senders Alliance beizutreten und sich einer sog. „Positivliste“ des Vereins eintragen zu lassen, damit die Kunden der Freemail-Anbieter wieder Mails von ihren Anbietern bekommen können.

Allerdings kostet der Eintrag einmalig 1.250,- € und monatlich 300,- € zzgl. MwSt. Diese Kosten kann kaum ein (meist) ehrenamtlich geführtes Forum oder ein (kleiner bis mittlerer) Onlineshop übernehmen.
Hinter der Certified Senders AllianceCertified Senders Alliance verbirgt sich der Verein „eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.“

Empfehlung daher:

  1. Nach Möglichkeit keine Free-Mail Konten für Bestellungen in Portalen / Onlineshops verwenden.
  2. Nach Möglichkeit keine Free-Mail Konten für die Registrierung in Portalen / Onlineshops verwenden.
  3. Evtl. User-Accounts auf andere Mail-Adressen umstellen.

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